14. Jahrhundert „Ein Klosterstädtchen im Blickfeld des Kaisers“

1316
Markgraf Johann von Brandenburg verkauft Fürstenberg an das Kloster Neuzelle. Ein Zöllner Henymann Messow und ein Präfekt (d.h. Schultheiß) Hinricus de Messow (Heinrich von Messow) werden genannt.

Fürstenberg auf einer Karte des Neuzeller Atlas Quelle: Staatsbibliothek zu Berlin

1335
Abt Johann bestätigt der Stadt ihre alten Rechte, darunter die Fischgerechtigkeit der Bürger auf der Oder, die Rechte und Pflichten der dem Kloster unterstehenden sechs Fischer „uff deme Cloppeten“ (Fürstenberger See) sowie der Fährleute der Stadt.
1345
Erstmals „ratmanne“, d.h. Ratsherren, erwähnt.
1350
Ludwig, Markgraf von Brandenburg und der Lausitz, befreit die Bürger Fürstenbergs von Abgaben für die von ihnen durch die Mark Brandenburg geführten Waren.
1370
Karl IV., Kaiser des Heiligen Römischen Reichs Deutscher Nation, strebt nach dem Erwerb der Mark Brandenburg. Er kauft Fürstenberg deshalb dem Kloster ab, um es zu einem militärischen Stützpunkt auszubauen, und weilt einige Zeit in der Stadt. Der Ausbau mit Stadtbefestigung, Burg und Oderbrücke bleibt jedoch in den Anfängen stecken, da der Kaiser 1373 auf friedlichem Weg in den Besitz der Mark Brandenburg gelangt.

Bildnis Karls IV.
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