18. Jahrhundert „Ackerbürgerstädtchen ohne Gasthof“

1715
Es werden 206 Feuerstellen (Häuser) gezählt, davon: 7 wüst oder unbewohnt, 20 in der Gubener Vorstadt, 10 in der Frankfurter Vorstadt.
1756
Vier Stadtviertel mit 253 Häusern genannt: „Töpfer-Viertel“ (67 Häuser), „Juden-Viertel“ (52), „Oder-Viertel“ (49), „Kietz-Viertel“ (85).
1786
„Hauptnahrung“ der Bürger ist Ackerbau, Nebengewerbe bilden Handwerk und Bierbrauerei; 86 Schuhmacher, 18 Schneider, 16 Bäcker und viele andere Handwerker in der Stadt.
1796
Der Fleischhauermeister Johann Christan Lange jr. eröffnet eine Gaststätte. Bis dahin bestand in der Stadt kein Gasthof, so dass sich die ankommenden Schiffer auf ihren Schiffen selbst bewirten mussten.
1797
98 Scheunen und 1 Wohnhaus brennen ab.

Stadtgrundriss im 18. Jh. Ausschnitt aus einem Flurplan von C. L. Grund (1755/56) Quelle: Geheimes Staatsarchiv Berlin-Dahlem
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